Die güldenen Regeln der Reiterei

Die güldenen Regeln der Reiterei

Allgemein

Okay, die sind vielleicht keiner Reitlehre entnommen. Aber trotzdem sollte die prinzipiell jeder beherzigen, denn dann kommen wir ganz gut miteinander aus. Wir alle als Reiter. Falls nicht … liegt das meistens an Querulanten oder andersartigen Doofköppen und Hohlfritten. Deswegen heute zum Mitschreiben und verinnerlichen. Vielleicht sind sie nicht ganz so ernst gemeint. Aber sie helfen! Echt jetzt!

1. Grüß deine Mitreiter! Tust du es nicht, bist du für alle Ewigkeit unten durch. Außer bei denen, die auch nicht grüßen. Das ist wie in manchen Mulitplayer-Shootern, wo Cheater auch nur noch mit Cheatern spielen dürfen. Dann könnt ihr demnächst grußlos mit den anderen um die Wette verstummen.

2. Es wird erst gelacht, wenn Pferd und Reiter für alle sichtbar unverletzt sind. Dann aber laut und bitte auch mit dem Finger drauf zeigen! Bwahahaha, runtergefallen! Trottel!

3. Es wird nicht über Geld gestritten! Scheiße, wir wissen alle, wie teuer der Reiterkram ist. Also Schnauze halten, wenn jemand eine teure Investition macht. Was hat DICH das Pferd eigentlich letztes Jahr gekostet?

4. Es kann anderen egal sein, was wir zu unserem Pferd sagen
Und wenn wir es: Arschnasenfickfroschfresse nennen. Das geht niemanden was an. Andere sagen Zaubermaus, die nächsten rufen Salamilasagne-Jeremy-Pascal-Klappspaten. Völlig Wurscht und kein Grund die Polizei zu rufen.

5. Hilf deinen Mitreitern
Und nein, du musst ihnen nicht die Box misten. Aber mal ein Pferd festzuhalten hat echt noch niemanden umgebracht. Oder mal eine Jacke zu reichen. Da sind ja manche Kollegen plötzlich ganz taubstumm

6. Prahle nicht, wo es nichts zu prahlen gibt
Man muss nicht angeben, nur weil das Pferd zu faul war aufzustehen und halt neben einem liegen geblieben ist. Und noch weniger muss man dann andere Leute anlabern, weil deren Pferd nicht liegenbleibt, wenn man dazukommt. Und man muss auch nicht mit Papier prahlen. Das ist ja nicht euer Verdienst (es sei denn ihr habt selbst gezüchtet, dann will ich das wohl mal gelten lassen)

7. Stelle Fragen – aber die Richtigen!
Richtige wären übrigens solche hier: „Wieso reitest du dein Pferd zweihändig mit Hackamore? Hat das einen Grund?“
Falsch wäre: „Warum reitest du denn mit einer braunen Trense und einem schwarzen Sattel?“

(Zusatzregel für Rennreiter)
8. Halte, verfickt noch mal, Abstand!

9. Benimm dich im Gelände
Du bist schließlich nicht allein. Zum Benehmen gehört außerdem Regel 1 und auch sonst wäre es total geil, wenn sich manche Reiter ab und an ins Gedächtnis rufen, dass sie nicht alleine im Wald sind. Aber dann noch schön beschweren, wenn andere sich so benehmen.

10. Parke nichts so in der Stallgasse, dass es sich staut
… und sei vor allem, falls du das zu tun gedenkst wenigstens da und lass nicht Leute mit einem fetten Kaltblut alleine zurück, die das Monster dort nicht mehr wegbekommen, weil das gerade seinen Pöter an die andere Boxenseite parkt. Oder lass es einfach ganz bleiben

11. Räume Sachen zurück, damit andere sie finden
Und zwar dahin, wo sie hingehören, die anderen sollen die nicht erst finden, wenn der Stall renoviert wird oder die Hunde das geheime Versteck gefunden haben.

12. Nur weil du etwas nicht verstehst, ist es noch lange nicht scheiße
Verstehst das Westernreiten nicht? Deswegen ist es aber noch lange nicht doof. Noch nie beim Trabrennen gewesen, aber eine Meinung? Warum? Kein Mensch braucht so ein Getue. Du auch nicht. Lass es doch einfach.

13. Habe Spaß
Jaja, Reiten ist ja immer so ernst. Aber sich mal rückwärts aufs Pferd zu setzen ist völlig okay, auch wenn es nur der Belustigung dient. Das Pferd bunt anzumalen geht auch völlig in Ordnung, solange ihr es nicht tätowiert. Und vor allem: Nicht auf die Spaßbremsen hören.

Foto: Dööööööööööhhhhhhh!




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